[0:00] Wenn ihr noch komplett am Anfang steht [0:01] und noch nie einen PC gebaut habt, dann [0:04] ist dieses Video das Richtige für euch. [0:06] Ich zeige euch heute alles, was ihr [0:08] braucht, um einen Gaming PC selbst zu [0:11] bauen, denn wir haben jetzt hier weit [0:13] über 1000 Videos zum Thema Gaming PC, [0:16] aber jemand, der das eben noch nie [0:19] gemacht hat, der ist schnell [0:20] überfordert. Lasst uns nicht lange [0:22] fackeln. Los geht's. [0:26] [Musik] [0:27] Das heutige Video ist unterstützt von [0:29] Notebooks billiger. Bei NBB findet ihr [0:32] nämlich nicht nur Notebooks, sondern [0:34] eigentlich alles, was ihr braucht, um [0:36] einen PC selbst zu bauen. Die Auswahl [0:38] unter der Kategorie PC Hardware ist [0:41] riesengroß. Viele Teile gibt es zu [0:43] Bestreisen, also schaut nach dem Video [0:45] gerne mal bei NBB vorbei. Ich habe [0:47] diesen Guide versucht so kompakt wie es [0:49] geht zu halten. Ich werde auch Kapitel [0:51] machen, dass ihr euch beim Bau wirklich [0:53] immer an den jeweiligen Kapiteln [0:55] orientieren könnt und dass ihr wisst, wo [0:57] ihr eben hinspringen müsst. Wenn ihr [0:58] jetzt sagt, ich habe aber noch nicht mal [1:00] Ahnung, wie ich mir einen guten PC [1:01] zusammenstelle, dann habe ich euch [1:03] einige Videos von mir selbst in der [1:05] Videobeschreibung verlinkt, denn zu [1:06] allen Themen haben wir eigentlich Videos [1:08] online. Erste Frage: Was braucht ihr an [1:11] Werkzeug? Auch wenn ein PC wirkt wie ein [1:14] komplexes technisches Gerät, braucht ihr [1:16] wirklich nur ein einziges Werkzeug und [1:19] zwar ein Kreuzschlitzschraubenzieher. [1:22] Für die filigranen Teile des PCs [1:24] empfiehlt sich eine weichere Fläche. [1:26] Breitet dafür einfach ein XXL Mausepad [1:28] auf einem freien Tisch aus. Das war's [1:30] schon. Und dann beginnen wir schon mit [1:31] dem ersten Schritt und zwar CPU [1:34] verbauen. Ihr habt eure ganzen PC-Parts [1:36] zu Hause und das erste, womit ich immer [1:37] anfange, wäre das Mainboard und die CPU [1:40] auszupacken. Und da gibt es natürlich [1:42] Unterschiede, je nachdem, ob ihr eine [1:44] Intel oder eine AMD Plattform habt. Das [1:47] Prinzip ist aber das gleiche und ich [1:48] zeige euch das für beide Plattformen. [1:50] Habt ihr euch für eine Intel CPU [1:52] entschieden, dann findet ihr an der CPU [1:54] rechts unten eine kleine Markierung. Die [1:57] ist wichtig. Und das hier, das ist der [2:00] CPU Sockel. Da kommt die CPU rein, da [2:02] ist auch ein Plastikschutz drauf und der [2:04] Sockel, der hat auch eine Markierung. [2:06] Richtet den Prozessor also nach [2:09] Markierung zu Markierung aus, anders [2:11] funktioniert das nicht. Als nächstes [2:13] löst ihr den Hebel neben dem CPU Sockel, [2:16] hebt ihn an und öffnet die Klappe mit [2:18] dem Plastikschutz. und dann seht ihr [2:20] diese vielen feinen Pins. Die Pins sind [2:22] auch der Grund, warum da ein [2:23] Plastikschutz drauf sitzt, denn die [2:25] dürfen nicht verbiegen. Dann setzt ihr [2:27] die CPU entsprechend der Ausrichtung des [2:29] Pfeiles vorsichtig ein, schließt die [2:32] Klappe, drückt den seitlichen Hebel [2:35] wieder nach unten und dann werdet ihr [2:37] merken, der Plastikschutz, der löst sich [2:39] automatisch. Den könnt ihr dann einfach [2:41] entfernen und in den Mainboardkarton [2:43] zurückmachen. Bei AMD CPUs ist es [2:45] eigentlich ganz ähnlich. Die CPU hat [2:48] unten rechts so einen Pfeil, der als [2:51] Markierung fungiert. Auch hier findet [2:53] ihr eine Markierung auf dem Mainboard, [2:55] also dem Sockel selber. Und auch hier [2:57] öffnet ihr wieder den Hebel. Dann die [3:00] Klappe mit dem Plastikschutz. Dann setzt [3:02] ihr die CPU entsprechend wieder Pfeil [3:05] nach Pfeil ein, schließt die Klappe, [3:07] schließt den Hebel, der Plastikschutz [3:09] fällt ab und die CPU ist verbaut. [3:11] Nächster Schritt: RAM verbauen. [3:13] Arbeitsspeicher zu verbauen ist auch [3:15] nicht besonders schwer. Schaut ihr euch [3:16] mal so ein RAMModul an, dann hat das [3:18] unten eine Einkerbung, die die Kontakte [3:22] in ein längeres und ein kürzeres Stück [3:24] teilt. Das bedeutet, es gibt hier nur [3:27] eine richtige Art und Weise, den RAM zu [3:29] verbauen. Die RAMslots auf dem Mainboard [3:31] sehen so aus und ihr könnt euch merken, [3:34] haltet den RAMstick kurz an den Slot, [3:37] nicht in, sondern an den Slot und [3:38] schaut, ob die Einkerbung passend ist. [3:40] Je nachdem wie viele RAMsticks ihr habt, [3:42] ist es wichtig, dass ihr euch die RAM [3:45] Konfiguration anseht. Denn habt ihr z.B. [3:48] zwei RAMsticks, aber vier Slots, dann [3:50] ist es suboptimal, den RAM einfach in [3:52] zwei nebeneinander liegende Slots zu [3:55] stecken. Empfohlene Slots je nach Zahl [3:58] eurer RAMsticks findet ihr im Mainboard [4:00] Handbuch. Aber in der Regel ist es bei [4:02] zwei RAMsticks immer Slot 2 und 4 [4:06] ausgehend vom CPU Sockel und zwei [4:09] RAMstick sind auch optimal. Warum das [4:11] habe ich euch in anderen Videos erklärt. [4:13] Als nächstes öffnet ihr die Hebel der [4:15] entsprechenden Ramslots. Es gibt Boards, [4:17] die haben nur einen Hebel oben. Das [4:19] hier, das hat zwei Hebel. Das heißt, [4:21] oben und unten die Hebel müssen gelöst [4:23] sein. Den RAMstick steckt ihr dann [4:25] entsprechend seiner korrekten [4:27] Ausrichtung ein und übt dann gleichmäßig [4:29] Druck von zwei Seiten aus, bis es klack [4:32] macht. Keine Sorge, ihr dürft da [4:34] wirklich ein bisschen Krafteinwirkung [4:35] drauf geben. [4:36] Sei bloß vorsichtig. Sei bloß [4:38] vorsichtig. Sei bloß vorsichtig. [4:41] Sind die RAMsticks verbaut? Machen wir [4:42] weiter, indem wir die SSD verbauen. In [4:45] den allermeisten Fällen werden heute M. [4:48] zwei SSDs verbaut und die sehen so aus. [4:51] Das Mainboard hat auch extra Slots für [4:53] diese SSDs, manchmal mit einem [4:56] Kühlkörper und manchmal ohne. Manchmal [4:58] hat aber auch die SSD selbst schon einen [5:00] Kühlkörper verbaut. Wenn die SSD einen [5:02] Kühlkörper hat, dann kann es sein, dass [5:04] ihr den Kühlkörper des Mainboards [5:06] vielleicht entfernen müsst. Viele Boards [5:08] haben aber auch mehrere M.2 Slots. Diese [5:11] M.2 Slots sind mit unterschiedlichen [5:13] Geschwindigkeiten angebunden. Wenn ihr [5:15] z.B. eine PCI Express 5.0 SSD verbaut, [5:18] dann entfaltet die auch nur ihre [5:20] Geschwindigkeit in Verbindung mit einem [5:22] PCI Express 5.0 Slot. Welcher Slot PCI [5:25] Express 5.0 kompatibel ist, zeigt euch [5:28] wieder das Handbuch des Mainboards. In [5:30] der Regel ist es allerdings so, dass der [5:32] Slot unter dem CPU Sockel der schnellste [5:35] ist. Das ist aber nicht immer der Fall. [5:37] Den Kühlkörper vom Mainboard entfernt [5:40] ihr bei jedem Board unterschiedlich. [5:42] Hier lohnt sich also wieder ein Blick [5:43] ins Handbuch. Dieser hier wird z.B. mit [5:45] einem Hebel demontiert und da SSDs auch [5:48] warm werden, haben diese Kühlkörper in [5:50] der Regel Kühlpads verbaut. Auf diesen [5:53] Kühlpads ist in der Regel auch eine [5:55] Folie, die ihr abziehen müsst, weil [5:57] sonst die Wirkung des Kühlpads [5:59] eigentlich hin ist. Ist der Kühlkörper [6:00] demontiert und die Folien abgezogen, [6:03] schiebt ihr die M.2 SSD im ca. 45° [6:07] Winkel in den Slot. Anschließend drückt [6:10] ihr sie runter und befestigt sie [6:12] entweder mit dem Hebel des Slots. Manche [6:14] Mainboards haben aber genau dort auch [6:16] eine kleine Schraube, die ihr lösen [6:18] müsst, bevor ihr die SSD einsetzt und [6:21] dann wieder verschraubt, wenn die SSD [6:23] drin ist. Der nächste Schritt wäre dann [6:25] Kühler vorbereiten. Und ich spreche hier [6:28] bewusst von vorbereiten, weil manchmal [6:31] könnt ihr den Kühler noch nicht [6:33] verbauen. Das ist insbesondere der Fall, [6:35] wenn ihr eine Wasserkühlung verbaut. [6:38] Wenn ihr einen Luftkühler verbaut, dann [6:39] macht es Sinn, diesen vor dem Einsetzen [6:42] des Mainboards ins Gehäuse zu verbauen. [6:44] Und das einzige, was ich hier nicht [6:46] gewährleisten kann, ist euch eine [6:48] Anleitung dafür geben, wie ihr jeden [6:50] Luftkühler, den es am Markt gibt, [6:52] verbaut. Das Prinzip ist aber eigentlich [6:54] immer das gleiche. Ihr habt fast immer [6:56] eine Backplate, also eine Platte, die [6:58] eben von hinten den Kühler hält. Ob die [7:01] für Intel oder AMD ist, ist auch [7:03] gekennzeichnet in den jeweiligen [7:05] Verpackungen des Kühlers. AMD Boards [7:08] haben in der Regel aber schon eine [7:09] eigene Backplate. Bei Intel Boards [7:11] befestigt ihr die Backplate auf der [7:13] Rückseite des Mainboards. Dieser Schritt [7:15] empfiehlt sich auch jetzt, wenn ihr eine [7:17] Wasserkühlung verbaut, dann geht es aber [7:18] erst später mit dem Kühler weiter. Wenn [7:20] ihr einen CPU Luftkühler verbaut, dann [7:23] müsst ihr hier weitermachen. In jeder [7:25] Beschreibung zum jeweiligen Kühler ist [7:27] aber auch beschrieben, wie das [7:28] funktioniert. Bei Luftkühlern ist es [7:30] auch die Regel, dass ihr Wärmeleitpaste [7:33] auf der CPU auftragt. Wie das [7:35] funktioniert, das erkläre ich euch im [7:37] weiteren Verlauf des Videos und der [7:39] liebe Cut, der blendet euch jetzt den [7:41] Zeitstempel dafür ein, falls ihr jetzt [7:43] hier weitermachen müsst. Danach solltet [7:44] ihr aber das Gehäuse vorbereiten. Und [7:47] mit vorbereiten meine ich wirklich, ihr [7:49] stellt das Gehäuse auf den Tisch und [7:51] demontiert alles. Ich meine wirklich [7:53] ausnahmslos alles, was ihr könnt. Damit [7:56] habt ihr nämlich gewährleiste, dass ihr [7:58] an alles entsprechend auch dran kommt. [8:00] Und anschließend könnt ihr das Netzteil [8:02] vorbereiten. Vorbereiten müsst ihr das [8:05] aber nur für den Fall, dass es ein [8:07] modulares Netzteil ist. Modular [8:09] bedeutet, dass die Kabel eben noch nicht [8:11] im Netzteil drin stecken, sondern ihr [8:13] sie entsprechend einstecken müsst. Und [8:15] das sind auf den ersten Blick sehr, sehr [8:18] viele Kabel. In der Regel braucht ihr [8:21] aber tatsächlich nur diese Kabel. Ich [8:23] persönlich stecke auch nie alle Kabel [8:25] an, die beiliegen, einfach weil das [8:28] Kabelmanagement ein bisschen schwieriger [8:30] macht. Wichtig, gut aufpassen. Ich [8:32] erkläre euch jetzt, wie ihr die Kabel [8:34] verkabelt. Aber verkabeln solltet ihr [8:37] sie erst, wenn das Netzteil und [8:39] Mainboard verbaut ist. Was ihr jetzt [8:41] machen könnt, ist die Kabel am Netzteil [8:43] anstecken, aber bitte noch nicht ans [8:45] Mainboard. Deshalb kommen wir jetzt zu [8:46] dem Teil Netzteil verkabeln. Was ihr in [8:50] jedem Fall braucht, ist das sogenannte [8:52] 24 Pin ATX Kabel. Und das sieht so aus, [8:56] davon gibt es wirklich nur eins. Das [8:58] hier ist der ATX Stromanschluss des [9:01] Mainboards. Der sitzt neben euren [9:03] RAMmodulen, die ihr eben verbaut habt. [9:05] Dann braucht ihr die CPU Kabel. Manchmal [9:09] braucht ihr nur eins davon, manchmal [9:10] braucht ihr aber eben auch zwei. Die [9:12] steckt ihr in den Anschluss, der sich [9:15] beim Mainboard oben links befindet. Und [9:18] dann braucht ihr auf jeden Fall auch [9:20] noch ein Grafikkartenstromkabel. [9:22] Alle besseren Nvidia Karten verwenden [9:24] den 12 Volt 2 x 6 Anschluss und der [9:27] sieht so aus. Diesen steckt ihr, sobald [9:30] die Grafikkarte verbaut ist, in diesen [9:33] Anschluss. Es gibt aber auch [9:35] Grafikkarten, die auf einen PCI [9:38] Anschluss setzen und der sieht so aus [9:40] und manchmal sogar zwei oder drei davon, [9:42] manchmal sogar vier. Wenn ihr so eine [9:44] Grafikkarte habt, dann verbaut ihr [9:46] natürlich entsprechend auch so viele, [9:48] wie die Grafikkarte benötigt. Noch mal [9:51] wichtig, alles erst verkabeln, wenn die [9:54] Komponenten im Gehäuse sitzen. Aber mit [9:56] diesen Kabeln sind die wichtigsten [9:58] PC-Kponenten versorgt. Dann kommen [10:00] eventuell je nach PC noch sogenannte [10:03] SAATA Kabel hinzu. SAATA Kabel hat man [10:05] früher für SSDs und Festplatten [10:07] verwendet, heute geht das natürlich auch [10:10] noch. Viele Wasserkühlungen werden aber [10:12] auch entsprechend z.B. mit SATA [10:14] Stromkabeln versorgt. oder besser [10:15] gesagt, die Controller werden mit SATA [10:18] versorgt und die sehen dann so aus. Was [10:21] ihr darüber hinaus braucht, hängt ab von [10:23] allen möglichen Zusatzteilen und [10:25] Kühlern, die ihr verbaut, aber in der [10:27] Regel braucht ihr auch nicht wirklich [10:29] mehr. So, und diese Kabel befestigt ihr [10:31] erstmal an eurem Netzteil, sofern es [10:33] modular ist. Und keine Sorge, nur ein [10:36] Steckerende passt in das Netzteil und es [10:38] ist auch beschrieben bzw. steht drauf, [10:41] wo ihr was reinstecken müsst. [10:42] Anschließend könnt ihr euer Netzteil [10:45] verbauen. Das Gehäuse, das habt ihr ja [10:47] schon vorbereitet. Das Netzteil wird [10:49] meistens von der Rückseite am unteren [10:52] Ende seitlich reingeschoben und [10:54] anschließend mit den Schrauben [10:56] verschraubt. Dieses Case hier, das hat [10:58] vier vorinstallierte Schrauben. Wenn das [11:00] nicht der Fall ist, dann liegen [11:01] eigentlich fast allen Netzteilen noch [11:02] mal vier Schrauben bei. Wenn ihr eine [11:05] habt, würde ich danach dann die [11:07] Wasserkühlung verbauen. Dazu werde ich [11:09] nicht allzu viel sagen, weil nicht jeder [11:11] eine Wasserkühlung verbaut. Aber eine [11:13] Sache ist mir wichtig zu sagen, der [11:14] Radiator, also das Ding, auf dem die [11:16] Lüfter sitzen, der wird im Optimalfall [11:18] im Deckel montiert. So stellt ihr [11:20] nämlich sicher, dass die Pumpe auf jeden [11:21] Fall nicht der höchste Punkt ist. Dann [11:23] könnt ihr euer vorbereitetes Mainboard [11:25] verbauen. Wichtig, die letzten drei [11:28] Schritte, die kann man auch anders herum [11:30] machen. Ich mache es in der Regel so, [11:32] weil insbesondere, wenn ihr eine [11:33] Wasserkühlung verbaut, dann kommt ihr [11:35] einfach besser an das Innere des [11:37] Gehäuses, wenn das Mainboard noch nicht [11:39] drin sitzt. Dazu bewegt ihr euer Gehäuse [11:43] einfach mal in die stabile Seitenlage [11:45] und setzt das Mainboard so ein, dass die [11:48] Anschlüsse hinten komplett abschließen [11:50] mit der Aussparung hinten am Gehäuse. [11:53] Über die Platine verteilt findet ihr [11:55] dann überall so ganz kleine Löcher. [11:56] Unter diesen sitzen, wenn das alles [11:58] bündig eingesetzt wurde, die [12:00] Abstandshalter und ihr könnt das [12:02] Mainboard verschrauben. Schrauben, die [12:04] liegen beim Gehäuse in der Regel dabei. [12:06] Der nächste Schritt ist nur wichtig, [12:08] wenn ihr eine Wasserkühlung habt, [12:09] nämlich den Pumpenkopf verschrauben. [12:11] Auch das funktioniert wieder bei jedem [12:13] Kühler etwas anders. Dazu am besten [12:15] einfach mal in die Anleitung des Kühlers [12:16] schauen. Aber für euch ist hier eine [12:18] Sache wichtig und zwar hat die [12:19] Kühlfläche bereits Wärmeleitpaste [12:21] aufgetragen. Bei diesem Kühler ist das, [12:24] wie ihr sehen könnt, der Fall. Ist das [12:27] nicht der Fall, dann müsst ihr auf der [12:30] CPU Wärmeleightpaste auftragen. Diese [12:32] Paste liegt den meisten Kühlern in [12:34] diesem Fall in Form einer kleinen [12:36] Spritze bei. Und beim Auftragen gibt es [12:38] viele verschiedene Philosophien. Es darf [12:40] nicht zu viel, aber eben auch nicht zu [12:41] wenig sein. Ich selbst mache immer einen [12:44] erbsengroßen Punkt auf die Mitte der [12:46] CPU. Dieser verteilt sich dann flächig [12:49] durch den Andre, wenn ihr den Kühler [12:51] anbringt und verschraubt. Habt ihr das [12:53] alles gemacht, könnt ihr die Grafikkarte [12:55] verbauen. Dazu löst ihr zunächst die [12:57] oberen zwei bis drei Slotblenden. Je [13:00] nachdem, wie viele Slots eure [13:01] Grafikkarte eben belegt, das könnt ihr [13:03] mal selber nachschauen. Die Schrauben [13:05] bitte aufheben, weil die brauchen wir [13:08] gleich noch und die Slotblenden, die [13:09] könnt ihr weglegen, z.B. will in den [13:11] Mainboard Karton oder wenn ihr sie [13:13] wirklich nicht mehr braucht, dann [13:14] wegschmeißen. Sind die Slotblenden [13:15] gelöst, dann müsst ihr die Grafikkarte [13:18] nur noch vorsichtig in den Slot [13:20] einschieben und anschließend die [13:22] Grafikkarte mit den Schrauben, die ihr [13:24] gelöst habt, wieder verschrauben. Und [13:27] jetzt müsst ihr eigentlich nur noch [13:29] einen Schritt machen, dann ist der PC [13:30] fertig, nämlich den PC verkabeln. So und [13:33] der liebe Cutter blendet euch jetzt den [13:35] Zeitstempel ein, indem ich euch erkläre, [13:37] wie ihr das Netzteil verkabelt, denn das [13:39] Netzteil müsst ihr genau jetzt auch [13:41] entsprechend verkabeln, also wenn das [13:43] Mainboard eben verbaut ist. Aber [13:45] wichtig, mit dem verkabeln des Netzteils [13:48] ist es nicht getan, denn auf der [13:50] Rückseite des PCs findet ihr noch einige [13:53] weitere Kabel und die will ich euch [13:55] jetzt erstmal erklären. Das Wichtigste, [13:57] damit der PC überhaupt angeht, ist das [14:00] Front Panel Kabel. Dieses Kabel hat [14:03] Löcher für insgesamt neun Pins und [14:06] wichtig, dieses Kabel ist manchmal auch [14:08] in seiner einzelnen Bestandteile [14:10] gesplittet. Mittlerweile haben aber die [14:12] meisten Cases genau dieses Front Panel [14:14] Kabel. Der Anschluss des Front Panel [14:16] Kabels auf dem Mainboard befindet sich [14:18] in der Regel ganz unten rechts. Ihr seht [14:22] insgesamt neun Pins in der oberen Reihe [14:24] 4 und in der unteren Reihe 5. Und [14:26] genauso steckt ihr das Front Panel Kabel [14:28] auch ein, weil es passt eben nur [14:31] genauso. Dann gibt es oft noch den USB3 [14:34] Anschluss und der sieht so aus. Den [14:37] steckt ihr natürlich in den Anschluss [14:39] auf dem Mainboard mit der entsprechenden [14:42] Nase des Steckers und der Aussparung [14:44] beim Anschluss passend. Mittlerweile [14:46] haben viele Gehäuse auch noch den [14:48] USB-C-Anschluss und ja, der sieht nicht [14:51] aus wie ein normaler USB-C-Anschluss, [14:53] sondern so. Der ist aber auch [14:55] symmetrisch und die Boards haben auch [14:56] nur einen einzigen Anschluss, der passt. [14:59] Hier ist der neben dem Mainboard ATX [15:01] Stecker und dann habt ihr es fast [15:03] geschafft, denn dann kommt eigentlich [15:05] nur noch der Audioanschluss und da [15:07] findet ihr den Anschluss auf dem [15:09] Mainboard meistens unten links, weil da [15:12] auch meistens der Audiochip sitzt und [15:15] damit habt ihr alle wesentlichen Kabel. [15:16] Jetzt kann es sein, dass eure [15:18] Wasserkühlung auch noch zusätzlich Kabel [15:20] braucht, solltet ihr eine verbauen. [15:23] Verkabeln müsst ihr aber auch noch die [15:25] Lüfter und damit sich die Lüfter [15:27] überhaupt drehen, müsst ihr erstmal die [15:28] sogenannten vier Pin PWM Kabel des [15:31] jeweiligen Lüfters in den Anschluss [15:33] stecken. Das macht ihr mit allen [15:35] Lüftern, sofern ihr keinen Controller [15:38] für die Lüfter habt, außer beim CPU [15:40] Lüfter, also dem Lüfter, der auf z.B. [15:43] dem CPU-Kühler sitzt oder eben der [15:46] entsprechenden Pumpe solltet ihr eine [15:48] Wasserkühlung verbauen, denn den steckt [15:50] ihr in den oberen rechten Bereich des [15:52] Mainboards. Der Anschluss nennt sich CPU [15:54] Fan und für die Pumpe seht ihr dann [15:56] sowas wie Pumpfan oder sowas. So, und [15:59] wenn eure Lüfter oder andere Geräte RGB [16:02] Beleuchtung haben, dann haben sie [16:04] wahrscheinlich auch diesen Anschluss. [16:06] Das ist ein Drepin ARGB-Anschluss. Der [16:10] kommt dann hier dran und in der Regel [16:12] habt ihr dann bei bestimmten Lüftern [16:14] auch noch Verbindungsstücke, mit denen [16:15] ihr sie für diese drei Pin ARGB Kabel [16:18] miteinander verbinden könnt, sodass alle [16:20] Lüfter von einem Anschluss versorgt [16:22] werden. Für die RGB Beleuchtung gibt es [16:24] aber auch verschiedene externe Systeme. [16:26] haben alle Hersteller so ihr eigenes [16:28] System und ich kann natürlich jetzt [16:30] nicht für jeden Hersteller alles mit [16:32] euch teilen. Deshalb teile ich wirklich [16:34] nur das, was ihr übers Mainboard steuern [16:36] könnt mit euch. Sonst über den Rest [16:38] müsst ihr euch eventuell informieren. [16:40] Die Kabel solltet ihr natürlich von der [16:42] Rückseite des Gehäuses nach vorne [16:44] führen. Und wenn ihr wollt, dass der PC [16:47] schön aussieht, dann mit so wenig [16:48] Sichtbarkeit wie möglich. Ihr habt dann [16:50] auch noch die Möglichkeit, das Ganze mit [16:52] Kabelbindern zu fixieren. Da gibt es [16:54] natürlich keine so ganz genaue Anleitung [16:57] für. Da müsst ihr einfach gucken, was [16:59] logisch ist, wo ihr entsprechend [17:00] Kabelbinder anbringt und wo vielleicht [17:02] nicht. Und hier an der Stelle noch ein [17:03] kleiner Tipp, die Grafikkarte könnt ihr [17:05] auch zum Schluss einbauen und zum [17:07] Schluss verkabeln, weil ihr dann [17:08] natürlich besser an die Anschlüsse des [17:10] Mainboards dran kommt. Nach der [17:12] Verkabelung seid ihr fertig und montiert [17:13] wieder alles vom Gehäuse, was ihr [17:15] ursprünglich demontiert habt und könnt [17:17] dann mit der Installation loslegen. Wie [17:20] das funktioniert, dazu habe ich euch mal [17:22] ein Video in der Videobeschreibung [17:23] verlinkt. Und wenn das gewünscht ist, [17:25] dann mache ich auch hierzu noch ein [17:27] Tutorial mit allem Drum und dran, was [17:29] dazu gehört. Ich wünsche allen, die das [17:31] erste Mal machen, ganz viel Erfolg beim [17:34] Bau des ersten PCs. Ich habe dieses [17:36] Video hier gemacht, weil ein Freund von [17:38] mir gefragt hat: "Hey, hast du nicht [17:40] eine Anleitung dafür?" Und dann ist mir [17:41] aufgefallen, ich habe noch nie eine [17:43] gemacht, weil ich davon ausgehe, dass [17:44] Leute, die hier zuschauen, schon so ein [17:46] bisschen in der IT drin sind. Wenn ihr [17:48] Fragen habt, dann ab damit in die [17:50] Kommentare. Schaut auch gerne mal bei [17:52] NBB vorbei, die mich bei diesem Video [17:53] hier unterstützt haben, wenn ihr noch [17:55] PC-Parts braucht. Wenn euch dieses Video [17:57] gefallen hat, dann freue ich mich über [17:58] einen Daumen in nördlicher Richtung. [18:00] Schaut auch gerne mal bei meinen letzten [18:01] Videos vorbei. Ich würde sagen, wir [18:04] sehen uns im nächsten Video wieder. Ich [18:05] bin raus. Ciao. [18:08] [Musik]