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[00:00] In diesem Video zeige ich euch, wie ihr harte, agressive Gangsta Rap-Beats bauen könnt im Style von AK außer Kontrolle, Ahead, Huff, Befehl, die kennt die Filme.
[00:19] Wir fangen an mit einer Melodie und dazu habe ich mir hier Omnisfehr aufgemacht und zwar dieses Popdrops, Pluck, Preset. Das ist ein Standard-Preset aus Omnisfehl. Und was ich damit jetzt mache, ist mir einen relativ schnellen Abbau.
[00:31] Ich bewege mich auf D-Sharp meiner, meine Lieblingstonat, wer öfter zu vertreißt ist. Und ich benutze es hier D-Sharp meiner als Grundtonen. Wir gehen übrigens hoch innen Bereich so um die 90 ppm.
[00:43] Ich arbeite immer gerne mit 180 ppm, weil ich dann einfach mehr Platz im Projekt habe. Also ihr könnt immer doppelte oder halbe ppm's benehmen, ist völlig egal. Es ist eine Workflow-Frage, ich gehe jetzt hier mal auf 188 ppm. Ihr könnt natürlich genauso gut auf 94 arbeiten.
[00:57] Ich habe jetzt hier meinen Grundton, mein D-Sharp von da aus gehe ich runter hier auf B, dann noch mal runter hier auf A-Sharp und dann wieder hoch auf B. Und dann habe ich schon eine Grundstruktur, die ich so für meine Melodie benutzen kann.
[01:09] Wenn ich die Töne jetzt hier alle einmal gleich lang mache, dann hört ich schon, wie es das Ganze ja anhält. Das ganze Ding nehme ich jetzt einfach und loop das hier, indem ich das Markiere und dann Steuerung B benutze, um das dahinter zu pesten.
[01:22] Und dann habe ich hier viermal die gleiche Wiederholung und das ist im Grunde dann so mein Grundpattern und um noch ein bisschen Abwechslung reinzubringen. Nämlich hier hinten das letzte B und die das hoch hier auf das C-Sharp, was ja auch in der Scale ist.
[01:34] Und dann habe ich das hier. Das ganze Ding kuppe ich mir jetzt noch mal dahinter, habe das also zweimal. Und dann kuppe ich mir das Ganze noch mal hier hinter. Und hier mache ich jetzt quasi einen Court Switch, auch wenn wir hier nicht mit akkorden arbeiten.
[01:49] Ich nehme jetzt hier einfach dieses D-Sharp, was ja mein alter Grundtun ist und bewegt das runter nach hier unten auf das D-Sharp. Das heißt, wir gehen quasi vom D-Sharp meiner Accord auf den D-Sharp meiner Accord.
[02:10] Das ganze Ding packt jetzt hier in einen Mixer-Channel rein und das ist jetzt natürlich ein ziemlich aggressiver Sound, der sehr nach vorne ist. Und das wollen wir so ein bisschen einschränken und in seinen Schrankenweisen als erstes packt hier Half-Time drauf.
[02:22] Damit mache ich die Melodie einfach langsamer und pitch sie eine Oktabe nach unten. Dann gehe ich hier mit dem EQ rein und schaue wo es so der Fokus, wo will ich das die Melodie stattfinden.
[02:36] Das ist irgendwo hier oben so in den Höhen und alles andere dipp ich so ein bisschen raus. Ich schau jetzt mal wie ich das hier haben möchte. Hier nehme ich tatsächlich einen High-Cards, beziehungsweise einen Low-Pars in dem Fall, um das ganze Ding hier wirklich die ganz hohen Höhen abzuschneiden,
[02:55] weil das hier hinten doch sehr ektige Frequenzen sind, die nicht sein müssen in der Melodie.
[03:09] Um das ganze Ding jetzt noch ein bisschen flächiger zu machen und auch ein bisschen weniger billig, weil das klingt ja jetzt gerade noch nach so einer relativ billigen Saw-Wave-Halt. Pack ich hier jetzt erst mal einen Reverb drauf, das ist der Raum-Reweb von Native Instruments
[03:21] und was ich hier benutze ist aber so ein Gitarren-Preset und zwar die Caramel-Gitar. Die ist eigentlich gar kein Reverb, weil der Pre-Deadler hier auf null ist und agiert eher so ein bisschen wie so ein Chorus, aber ich mag den Sound davon sehr, sehr gerne.
[03:34] Merkt man direkt, wie der Sound viel größer und viel weniger billig dadurch wirkt. Um den Effekt noch zu verstärken, pack ich jetzt den Ause- und Imager drauf und drehe hier die With-Ganz-Hoch
[03:49] um den Sound noch mehr im Stereobil zu verteilen. Und als letztes pack ich jetzt nochmal einen richtigen Reverb drauf und zwar benutze ich hier den Space-Out von Baby Audio
[04:03] und hier das Pre-Set Walk it back from the Edge. Der Space-Out von Baby Audio ist quasi eine Kombination aus dem klassischen Reverb, das ist hier die rechte Seite und auf den linken Seite haben wir so einen Steppe-Seekunser Echo-Stutter-Delay-Ding.
[04:15] Das will ich jetzt hier aber nicht haben, deswegen drehe ich hier das auf 100% Reverb und dann haben wir halt einfach nochmal diesmal in einem richtigen Halt mit einem richtigen Tail hinten ran, um das ganze Ding noch ein bisschen größer wegen zu lassen.
[04:33] Das gefällt mir so als Grundmelodischung ganz gut, hat dieses treibende Aggressive was wir haben wollen, ist aber noch ein bisschen dünn und natürlich nur in den Höhnen und deswegen suche ich mir jetzt als nächstes einen One-Shot und zwar benutze ich hier aus dem
[04:49] Rogue One-Shot Kit von Base One, relativ altes One-Shot Kit, aber hier ist ein so ein Key One-Shot drin, der hier NLE und ich liebe diesen Sound für diese Gangster-Rapsachen, weil du hast halt super oft so diese sehr tiefen Pianos
[05:03] die aber mit Full Velocity gespielt haben werden und ich habe das bisher noch aus keinen Plak in so geil rausbekommen, wie dieser One-Shot hier ist, deswegen benutze ich den super gerne an solchen Stellen. Als erstes mache ich hier Karte Zelf an, weil der natürlich ein ziemlich langes Tail hat und dann folge ich hier einfach den Grundnoten, das heißt, wir haben ja hier das D-Sharp,
[05:18] das hier oben klingt nicht so geil auf dem One-Shot, das hier auch noch nicht und hier unten wird spannend. Genau diesen Sound will ich haben und jetzt wissen glaube ich auch, was ich meine mit den dramatischen tiefen Piano-Hits.
[05:32] Das ganze Ding nehme ich und wiederholt das hier zwei Mal und packt das dann hier auf den anderen Grundtonen, das ist in unserem Fall die D-Sharp, was wir gerade in der anderen Melodie auch schon gemacht haben. Bei der anderen Melodie geht es ja runter, das heißt, es würde hierhin runtergehen, aber der hier, da ist der One-Shot zu weit nach unten gepätcht, deswegen gehe ich eine Oktawe nach oben und dann füge ich hier noch so Fehlernoten ein, damit ich quasi diesen Schritt zwischen dem D-Sharp und dem Geh nochmal betone, lege ich hier nochmal so ein F-Sharp hin und hier hinten auch.
[06:02] So, damit das Ding jetzt besser durchkommt, drehe ich hier mein Omnis für ein bisschen runter und mit dem Piano mache ich ziemlich wenig, da pack ich einfach nur ein EQ drauf und verstärkt das noch mal in dem Bereich, wo ich es haben will und zwar hier so in den Low-Mills, irgendwo hier würde ich so einen kleinen Boost rein drehen und dafür dann hier die Sharp so ein bisschen runter drehen, damit das eben in diesem Bereich präsent ist.
[06:31] Also nicht in den Tiefen, die Karten wir sowieso gleich auf Melodie Boost raus, sondern halt eher hier so in den Low-Mills halt.
[06:45] Um das Ding jetzt auch noch mal ein bisschen flächiger zu machen, pack ich hier Erzie 20 drauf, ich benutze immer super gerne dieses Step-for-Plugs-Preset, ich drehe hier aber das Wubbel und das Magnetic raus, weil ich will kein Dietion auf dem Klavier, weil das soll dir ja sehr klar diesen Ton spielen, den ich da präsentiert habe.
[07:01] Dafür drehe ich den Space hier so ein bisschen hoch, damit das Ding auch noch mal so ein bisschen haliger wird und nach hinten raus noch mal ein bisschen mehr Tail bekommt.
[07:22] Okay, das klingt schon mal ganz düster und agro, aber ein Layer will ich noch und zwar Sonn-Brace-Step-Hit. Und kenne ich einen sehr geilen hier aus der Flueig One-Sharp-Kollektion, schaut euch an F-L Flow, von dem ist das Ding hier. Hier haben wir bei dem Brace-Step eben einen so einen One-Short, der heißt Dark Battle und der ist perfekt für so diese Step-Hit-S halt, ganz klassisches Ding irgendwie auch schon früher so aus so Block-Platin-Half-Befehl-Era und so, da hat man das schon super viel in Deutschrap gehört und das hat jetzt nochmal so ein Comeback mit in Kombination mit eher diesen Trapping-Sounds.
[07:55] Supergeile Nummer sowas zu benutzen, ziehe hier rein und vom MiD her mache ich im Grunde ein ähnliches Ding wie mit dem Piano-Radio, das heißt ich suporte einfach nur die Route-Nodes, macht das aber auf der Octave hier oben, weil das ja das ist wo der One-Short sitzt und dann gehe ich hier eben auch hoch auf Steve-Sharp und dann klingt das ganze Ding so.
[08:12] Das Ding kriegt jetzt auch nochmal ein Reverb. Ihr merkt, wir versuchen hier relativ viel Flächig zu arbeiten, das ist nachher geil für den Kontrast, wenn die Melodien alle so sehr reverbi und sehr flächig, aber trotzdem schon düster und aggro sind und dann kriegt man mit so sehr knackigen Punchy-Drams da halt einen coolen Kontrast rein.
[08:38] In dem Fall benutze ich jetzt hier einfach den ganz normalen Fluty Reverb, den benutze ich für so einfache Sachen und hier drehe ich einfach ein bisschen den Decay hoch damit dieses Staff-Hitz halt ein bisschen länger noch ausklingen.
[08:58] So, der darf noch ein bisschen leiser, das klavier auch und dann pack ich diese drei Channels zusammen in einen Melodibus. Das mache ich in dem ich die drei hier markiere Steuern gedrückt halte, darüber ziehe und dann hier unten rechtsklick auf einen Feil bei einem leeren Mixer-Channel mache, Route to the Strack only.
[09:16] Ich mache mit meinen Melodibus immer Lila, das ist einfach nur Gewohnheit, das völlig egal und was hier mache ist ein EQ drauf setzen mit einem Low-Cards, beziehungsweise High-Pars, High-Pars, Low-Cards immer das gleiche und nehmen hier einfach ab 100 Hertz ungefähr alles raus, damit dann nachher meine Baseline mit der A2A liegen können.
[09:35] Und dann benutze ich diesen Fader hier vom Melodibus um das ganze runterzupäkeln und die Melodise ungefähr bei minus 12 dB einzupäkeln. So weit so gut und dann kommen wir auch schon zu den Drums. Ich fange an das Snare, das ist hier die Slams Snare aus meinem 2023 Stash Drum Kit, die klingt erstmal so.
[10:13] Und was ich mit der mache ist im Grunde standard, heißt Snare immer auf die drei, was ihr mit Snairs immer gut machen könnt und das ist eigentlich auch komplett standard, ist die Lücken zwischen den Snairs ein bisschen füllen.
[10:26] Also hier hinten auf der vier und dann auf der nächsten eins und wenn ich das jetzt einmal abspiele, ihr kennt das alle aus tausenden Beats. Die ganz typisches Snare Pattern und zur Abwandlung davon oder eben auch genau das kann man immer gut benutzen, wenn man will, dass ein Beat schneller wirkt als er eigentlich ist, weil du damit einfach noch mehr Power, mehr Bewegung in die Drums reinkriegst, als wenn du halt nur die Snare auf der drei hast.
[10:51] Und hier machst du jetzt so, dass ich in der ersten Wiederholung diese hier hinten auf der vier und rausnehme und beide zweiten Wiederholung habe ich die dann aber beide drin, das ganze kopiere ich mir einmal nach hinten aufs Pattern und dann macht die Snare das hier. Als nächstes mache ich jetzt eine Kick, normalerweise wenn ich so Trappy gesachen mache, dann mache ich erst eine Ado 8 und dann eine Kick obendrauf, aber hier in dem Fall sind die Kick und die Snare auf jeden Fall die Hauptelemente, weil vom Prinzip her auch wenn wir hier eine Trappy-Gesound-Selection benutzen,
[11:23] bewegen wir uns bei diesen 90bpm Tempos halt in dem Bereich wo auch früher schon so Boom-Bab-Beats und sowas lagen und da ist der Fokus auf die Kick halt um einiges wichtiger und wir haben nicht so diese klippenden Ado 8, wie wir sie bei so Army-Trap oder sowas oft haben.
[11:38] Deswegen jetzt erst mal die Kick und hier gehe ich so ein bisschen nach Gefühl und probier halt eben jetzt mit der Kick und der Snare quasi wirklich schon so eine Art Boom-Bab-Rhythmus hier aufzubauen. Als nächstes machen wir dann aber doch eine Ado 8, man könnte jetzt hier auch über so eine Synth-Base-Line oder sowas nachdenken, aber das mache ich lieber später im Arrangement, damit ich eine Unterscheidung habe zwischen Hook und Part und dann vielleicht sogar noch eine Bridge oder so, dann kann man auch, wenn man hinterher über einen Song nachdenkt, vielleicht kombinieren zwischen so aggressiven Straßenrapp und dann aber einer gesungenen Hook oder so.
[12:17] Aber jetzt fürs Main-Pattern arbeit ich mit einer Ado 8, bleibt da aber relativ simpel, also wenn wir jetzt über einen Trapied reden würden, dann würde ich hier wahrscheinlich anfangen sowas zu machen, das lasse ich hier sein, ich arbeite eher mit mehreren langgezogenen Noten und dann auch vereinzelt mit so Slides, da gehe ich aber gleich noch mal drauf ein, im Grunde folgen wir hier auch einfach nur den Grundnoten von unseren Akkorden, das D-Shap hier unten ist wieder zu tief, deswegen nehme ich das D-Shap hier oben.
[12:42] Und das ist eigentlich schon die Grundstruktur von meiner Bassline und was ich jetzt mache ist eigentlich nur noch Spielerei und zwar kann ich jetzt hier in diese Lücke zum Beispiel einfach mal so einen Slide einfügen. Was viele nicht wissen ist, dass man so Ado 8 Noten nicht nur von der einen Tonlager auf die andere Sliden kann, das ist ja relativ klassisch, ich mache hier unten meine eine Ado 8 Noten hin, dann klick ich hier oben das kleine Dreieck an und klick dann hier oben meine andere Ado 8 Noten hin und dann sleidet die Noten von unten nach oben.
[13:10] Aber was ich hier eben auch machen kann, ist zum Beispiel im Panning Sliden oder, und das mache ich jetzt in der Velocity, das heißt ich nehme hier meine untere Note, drin die Velocity auf kompletten 0 und dann habe ich quasi einen Slide, der so aus dem Nichts kommt von Gefühl her.
[13:28] Die Hinden gehe ich mit dem, was ich gerade mit dem Klavier auch schon gemacht habe, einfach immer noch mal aufs F und im Grunde, dass hier übernehme ich, schieb das hier oben auf das G und schieb hier hinten den Übergangstonen wieder runter. Und auf das F.
[13:50] Die Bass dann kommt jetzt noch nicht so super geil, weil die noch nicht so ultra fett ist, aber da gehen wir gleich im Mix auf jeden Fall noch mal drüber, damit die Bass dann einfach noch geiler durch den Beat durchkommen. Als nächstes beschäftigen wir uns jetzt mit dem Thema Hi-Heads und hier haben wir jetzt im Grunde zwei Möglichkeiten und ich will in dem Beat aber beide kombinieren.
[14:05] Dadurch, dass wir hier auf 90 BPM sind, könnten wir jetzt den einfachen Weg gehen und hier mit der Hi-Head einfach alle vier Stabs füllen und dann werden wir eben auf so einem klassischen 90 BPM Hip-Hop-Tempo unterwegs.
[14:20] Oder und das ist die andere Möglichkeit, wir gehen hier auf Two-Stabs und haben damit eben ein schnelleres, aggressiveres Tempo. Was ich jetzt aber machen will, ist eben beides kombinieren, da denke ich auch wieder jetzt beim Beat machen schon über das Errangement hinterher nach, weil dann kann man eben so geile Übergänge machen zwischen diesem etwas langsameren Tempo und dem etwas höheren Tempo, das ist cool, dann wieder für Übergänge von Part zu Hook oder von Hook zu Bridge und so weiter.
[14:46] Und weil es natürlich ein bisschen langweilig wäre, das mit dem gleichen Sound zu machen, kombinier ich hier eben diese Two-Stabs-Head mit diesem Sound, der aus meinem Drunk Hit kommt und ein relativ trappiger, kurzer Sound eben ist. Das kombinier ich mit diesem Hi-Head-Loop hier, den habe ich mir von Splice gezogen, der klingt so ein bisschen mehr organisch, ich weiß es natürlich nicht, wie die diesen Loop gemacht haben, aber der klingt so, als hätten die da wirklich so echte Shaker und Percussions aufgenommen.
[15:08] Das finde ich so an sich schon ziemlich geil, aber ich will ja tatsächlich nur so Percussions davon haben und eben nicht diese großen Impactz hier immer auf der Snare und so.
[15:22] Deswegen choppe ich mir das Ding raus, weil ich will diese Partz hier jeweils nicht haben und diese Partz hier aber schon, das heißt ich kann mir das ganze Ding kaputt schneiden, indem ich hier oben auf das kleine Eigenklicke, dann auf Chop, dann auf Time-Based und dann auf Beats und dann schneidet damit das schon so.
[15:37] Und ich will quasi jeden zweiten jetzt hier raus haben und dann jeden anderen zweiten aber behalten, das heißt ich schmeiß die hier raus und nehme das, was ich hier noch habe, die zweite Hefte hier kann ich löschen, das ist das gleiche.
[15:49] Nehmen dann das, was ich hier noch habe und kopier mir das einmal davor und dann habe ich hier einen Loop, der quasi nur noch aus diesen kleinen Zwischen Sound, sag ich mal, besteht. Und damit das nicht so klickt, benutze ich hier das coole neue FL21 Feature, mit dem ich hier so keinen Fade-Out in die Chops machen kann, das muss ich leider für jeden Shop einzeln machen, das ist ein bisschen aufwendig.
[16:08] Aber dann habe ich hier diesen coolen kleinen Hyatt Loop, den ich eben so als mein langsames Pattern quasi benutzen kann. Und wenn ich das jetzt hier kombiniere mit meinem Two-Step Pattern, beziehungsweise da mache ich gleich noch ein paar so Hyatt-Rules auch rein, funktionieren die auch zusammen und ich kann die dann eben im Arrangement jeweils einzeln rausnehmen und wieder reinkommen lassen.
[16:30] Als letztes Drum-Element füge ich jetzt noch eine Open-Hat hinzu und auch die ist eigentlich nur für das Arrangement, damit ich quasi zwischen den zwei verschiedenen Teilen von der Hook nachher noch mal so ein bisschen Highlight setzen kann. Die mache ich ganz stumpf hier immer auf die 1 und dann variiere ich die hier so zwischen links und rechts.
[16:52] Dann kommen wir auch schon zum Drum-Mixing und da fange ich an, indem ich mir erst mal nur meine Melodie und meine Ado 8 an mache. Und die Ado 8 habe ich ja gerade schon gesagt, will ich jetzt noch ein bisschen fetter machen. Ich benutze dafür jetzt eine Distortion von Sound Toys.
[17:06] Das ist der Decapitate, den Decapitate als einzelnes Plug-in habe ich persönlich nicht. Ich benutze den Iffack-Grag, das war damals billigere, das so zu kaufen. Das ist tatsächlich der einzige Grund. Ihr könnt natürlich genauso gut den Stand-alone-Decapitate benutzen und der hat einen Preset und das heißt Dark-Fat und das gibt der Ado 8 noch mal so ein bisschen mehr Wums.
[17:33] Damit habe ich jetzt natürlich so ein bisschen mehr High-End durch die Distortion zur Ado 8 hinzugefügt und um die jetzt wieder Präsenter im Low-End zu machen, benutze ich hier Max-Bars von Waves, drehe mein Input ein bisschen runter, drehe den Original-Base bis hin hoch und diesen Max-Base eben auch bis hin hoch.
[17:47] Und dann habe ich wieder mehr Low-End in der Ado 8. Als nächstes ein mutig jetzt hier die Kick und guck wie die Kombination von Kick und Ado 8 funktioniert.
[18:04] In der Kick setze ich mir so einen kleinen Boost hier bei 230Hz ungefähr, kleinen EQ-Boost einfach um da so ein bisschen mehr Punch in die Kick zu kriegen. Dafür nehme ich hier so ein bisschen Low-End raus.
[18:18] Und jetzt mache ich die Ado 8 ein bisschen leiser, weil wie vorhin schon gesagt bei dem Beat ist die Kick auf jeden Fall wichtiger als die Ado 8, als Treiben des Element. Und deswegen ist das jetzt auch eine Stelle, wo ich Side-Chaining benutze. Das mache ich bei so Trebs Sachen auch meistens eher nicht, aber hier bei Zoom Beat macht es auf jeden Fall Sinn.
[18:34] Das heißt, ich gehe auf die Kick, gehe hier unten wieder mit rechts-Kick auf den kleinen File, klickt jetzt auf Side-Chain to this Track. Und dann kann ich auf der Ado 8 einen Flutie-Limiter aufmachen, gehe im Flutie-Limiter hier in den Compression-Modus, klickt hier auf Side-Chain 1.
[18:47] Und dann kann ich hier mit Threshold und Ratio eben einstellen, wie hart die Kick die Ado 8 runter compressen soll. Und hier mit dem Release-Sider passt sich das so an, dass die Ado 8 genau dann wieder reinkommt, wenn die Kick aufhört.
[19:01] Also ein bisschen schneller als jetzt gerade.
[19:13] Damit sorg ich halt dafür, dass die Kick gut durch den Mix durchpallen und eben die Ado 8 nicht im Weg ist, weil die Ado 8 hier an der Stelle tatsächlich mehr so eine Füllfunktion hat. Und nicht das treibende Hauptelement von der Bassline ist.
[19:26] Also nächstes gucke ich mir jetzt die Schnee an. Die ist eigentlich schon ganz geil und energetisch, aber die hat hier irgendwo so eine kleine Störfrequenz, die mich ein bisschen nervt. Und ich höre mal eben durch, wo das ist.
[19:41] Da wird die Schnee ganz ekelhaft, das ziehe hier so ein bisschen raus. Und ich mache hier auch nochmal einen Low-Cut, damit ich eben keine tiefen Frequenzen aus der Snare habe.
[19:57] Snare kann ruhig noch ein bisschen lauter, wie gesagt Kick und Snare sind hier die Hauptelemente von unserem Beat und dürfen deswegen auch im Mix sehr präsent sein. Dann bleiben wir jetzt eigentlich nur noch unsere zwei verschiedenen, beziehungsweise drei verschiedenen Highouts hier.
[20:12] Und damit die gut zusammen funktionieren, verteile ich die einfach so ein bisschen im Stereo-Bild. Die Open-Head habe ich ja gerade schon von links nach rechts gepennt. Deswegen muss ich da nicht mehr so viel machen. Diesen Splice-Loop den drehe ich einfach so ein bisschen runter.
[20:24] Und auf die Main-Tooster-Pieheit pack ich einen Stereo-Imager. Ich benutze den S1-Imager von Waves. Drehe hier die Weite so ein bisschen hoch und schiebt das so ein bisschen asymetrische in Stereo-Bild, damit die einfach ihren eigenen Platz haben, die Highouts 1 zu einander.
[20:39] Und dann gucke ich von der Lautstärke noch mal, ob ich hier noch etwas anpassen möchte. Als letzten Step pack ich jetzt noch den guten Alten-Soft-Glipper auf dem Master.
[21:01] Gerade bei diesen dreckigen Aggressiven-Sachen kommt der immer ziemlich gut. Ich drehe hier den Threshold auf Max und dafür den Gains und Kleins ein bisschen runter, damit wir keine Peaks über 0 dB haben. Und dann ist unser Beat eigentlich auch schon fertig.
[21:13] Jetzt kommt nur noch ein bisschen Ragement dazu und dann haben wir ein fertiges Endprodukt.